In den letzten naturwissenschaftlichen Stunden vor Weihnachten wurde nochmal mit großer Begeisterung geforscht, gekocht, gebastelt und experimentiert. In Biologie standen die Weichtiere im Mittelpunkt. Passend zum Thema wurden in den dritten Klassen Schnecken verkocht. Die Schüler*innen arbeiteten konzentriert und mit erstaunlicher Sorgfalt in der Küche, und tatsächlich schmeckte der Großteil der Klassen die sogenannten „Austern des armen Mannes“ mit überraschend viel Mut und Interesse.

Auch in Physik ging es kreativ weiter. In den zweiten Klassen wurde fleißig gebastelt und experimentiert. Mit einfachen Materialien, aber viel physikalischem Verständnis entstand ein besonderes Highlight: ein bergaufrollendes Rentier, das dank geschickter Gewichtsverlagerung und Neigungswinkel scheinbar gegen die Schwerkraft antrabt. Die Kinder waren stolz auf ihre funktionierenden Modelle und hatten sichtlich Freude daran, Physik einmal ganz praktisch zu erleben.



In Chemie wurde es schließlich noch einmal richtig weihnachtlich. In den vierten Klassen wurden eigene Seife gegossen somit entstanden noch echtes Last-Minute-Geschenke, die nicht nur gut dufteten, sondern auch chemisch spannend in der Erzeugung waren. Die Schüler*innen beobachteten aufmerksam, wie aus flüssigen Komponenten eine feste Seife entsteht, und gestalteten ihre kleinen Kunstwerke mit viel Liebe zum Detail.
So wurden die letzten Stunden vor den Ferien zu einem abwechslungsreichen, lehrreichen und stimmungsvollen Abschluss des naturwissenschaftlichen Jahres, voller Neugier, Kreativität und weihnachtlichem Forschergeist.


